Low-Carb

 

low-carbLeckere Low-Carb-Kochrezepte

Low-Carb ist in aller Munde. Der US-Trend hat sich inzwischen auch bis nach Deutschland herumgesprochen. Stars wie Heidi Klum,Julia Roberts, Jennifer Aniston und Angelina Jolie schwören auf diese Ernährungsform. Doch was ist eigentlich „Low-Carb“genau, und wie funktionieren die Kochrezepte und der tägliche Umgang mit dieser Ernährungsform im Alltag?

Low Carb ist eine Ernährungsumstellung, welche auf Kohlenhydratminimierung der Nahrung basiert. Gleichzeitig wird auf eine vermehrte protein- und energiebilanzierte, fettreiche Ernährung

geachtet. Der Schwerpunkt liegt hier bei nicht-stärkehaltigem Gemüse, Salat, Fisch, Fleisch und Eiern, sowie wenig-zuckerhaltigem Obst und Milchprodukten ohne Molke. Die Nahrungsaufnahme soll auf 3 Mahlzeiten pro Tag beschränkt sein, mit einer jeweils 5-stündigen Pause dazwischen. Diese Zeit benötigt der Körper, um in Ruhe verdauen zu können, und der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich sinken kann. Auf Zwischenmahlzeiten sollten Sie tunlichst verzichten, um einen Nährstoffstau im Blut zu vermeiden, und Insulinspitzen keine Chance zu geben. Damit Heißhungerattacken vermieden werden, können Sie jedoch auf Low-Carb-taugliche Snacks zugreifen, wie zum Beispiel Low-Carb-Powerfood ( Goji-Beeren, Walnüsse,Gerstengras, Chia-Samen). Das sind Lebensmittel, die einen geringen Kohlenhydratanteilaufweisen, und gleichzeitig eine wahre Vitamin- und Mineralstoffbombe sind. Auch auf eine ausreichende Zufuhr von gesunden Fetten und Eiweiß ( Lachs, Thunfisch, Makrele, Avocado, hochwertige Öle)ist auf jeden Fall zu achten, damit die Energiezufuhr im Körper garantiert ist.

Um die Wirkung einer Low-Carb-Ernährung im Einzelnen erfassen zu können, muss man über die Stoffwechselvorgänge bei unserer Nahrungsaufnahme informiert sein.

Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energieträger für unseren Körper.In der Regel sind das Einfach- (Trauben-u Fruchtzucker),Zweifach- (Kristallzucker),oder Mehrfachzucker (Ballaststoffe und Stärke aus Mais, Kartoffeln und Getreide).

Außerdem bildet unser Körper Glukose aus Kohlenhydraten, welches als Brennstoff für Gehirn, Muskeln und Nerven dient.Glukose besteht aus einer kurzen Kohlenstoffkette und kann direkt mit der Nahrung aufgenommen und verwertet werden. Liegt ein Mangel davon vor, entsteht Müdigkeit und Leistungsabfall und der Appetit nach Glukose wird erneut angeregt. Der Blutzuckerspiegel steigt bei der Aufnahme von Ein- und Zweifachzucker enorm an, fällt jedoch kurz darauf wieder rapide herab, und wir sind wiederholt hungrig. Als Reaktion schüttet unsere Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin aus, was zur Aufnahme des Zuckers durch Verbrennung in unseren Körperzellen führt, und somit zur Bildung von Fettgewebe.

Die Wirkung von Kohlenhydraten auf unseren Körper ist jedoch nicht immer dieselbe. Lange Kohlenwasserstoffe aus Fettmolekülen sind jedoch schwieriger zu verwerten. Im Körper verringert sich aufgrund des geringen Bluzuckerwertes und der niedrigen Insulinausschüttung die erneute Fettbildung. Gleichzeitig ist er gezwungen, eigenes Körperfett für seine Energiegewinnung zu verbrennen.

Daraus resultieren die Erfolge bei der Gewichtsreduzierung während dieser Ernährungsform . Auch verschiedene Stoffwechselstörungen und Epilepsie werden mit medizinisch indizierten , extremeren Formen von Low-Carp-Diäten (Atkins-Diät, No-Carb) behandelt. Auch weitere, variierende Low-Carb-Diäten , wie die Glyx-Strunz-New York- oder South Beach Diät, die LOGI- und Montignac Methode, oder Slow Carb sind bekannt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Auslegungen gerecht zu werden.

Wichtig für den langfristigen Erfolg der Gewichtsreduzierung, sind neben einer dauerhaften Ernährungsumstellung auf Low Carb, auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 l pro Tag an Wasser oder Kräutertee. Dies ist für den schnellen Abtransport der gelösten Fette und einer gleichzeitigen Steigerung des Energieumsatzes im Körper notwendig. Auch auf genügend Bewegung ist zu achten.

Low-Carb lebt von der Abwechslung an geeigneten Nahrungsmitteln und Gerichten. Essen soll lustvoll sein und Spaß machen! Darum ist es sinnvoll, selbst den Kochlöffel in die Hand zu nehmen, und mit Fantasie

und Kreativität ans Werk zu schreiten.

Ein kohlenhydratarmer Ernährungsplan will gut durchdacht sein, um nachhaltig zum gewünschten Ziel zu führen, und zum persönlichen Lifestyle zu passen.

Besonders für Menschen , die sich erst seit kurzem mit kohlenhydratarmer Kost beschäftigen, ist es zu Beginn oft eine ziemliche Herausforderung, Ideen für leckere Kochrezepte zu entwickeln.

Doch keine Bange! Wagt man erst einmal einen Blick über den gewohnten Tellerrand, findet man bei mir eine Vielzahl an leckeren und abwechslungsreichen Low-Carp-Kochrezepten!

Hier gehts zu den Leckeren Low-Carb-Kochrezepte:

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